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Die nächtliche Ruhestörung im Bett

Wer kennt das nicht? In der Nacht könnte man so friedlich schlafen – wenn der Partner nicht wie verrückt Schnarchen würde. Zumindest Frauen dürfte dieses Szenario nicht fremd sein, den Partner in der Nacht anzustoßen, damit er endlich Ruhe gibt. Die Gründe für die nächtliche Ruhestörung sind vielseitig, die angeblichen oder wirklich helfenden Gegenmittel sind endlos. Aber warum Schnarchen Männer eigentlich häufiger als Frauen? Die Ursache findet sich im Körperbau der Männer – die Luftwege sind schmaler und damit anfälliger für Behinderungen. Anders gesagt braucht es viel weniger, damit ein Mann schnarcht als es bei einer Frau der Fall ist. Manchmal kann das Schnarchen aber zu einer großen Belastung werden und auf größere körperliche Schwierigkeiten hindeuten.

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Wenn Schnarchen zur Belastung wird

Natürlich ist starkes Schnarchen auch für den Partner belastend, da der nächtliche Lärmpegel wirklich zu einem Problem werden kann. Für die Betroffenen, die nachts Schnarchen hat das Ganze im Normalfall auch Auswirkungen. Der Schlaf wird unruhiger, häufigeres Aufwachen kann eine Folge sein. Tagsüber ist die Müdigkeit dann größer, die Geduld wird geringer und nicht selten sorgt das angespannte Nervenkostüm für vermehrt auftretende Konflikte. Vor allem dann, wenn auch der Partner schlechter schläft und beide entsprechend nicht ganz so ausgeruht sind. Die Auswirkungen vom starken Schnarchen sind also nicht zu unterschätzen. Ab wann Schnarchen als stark empfunden wird, ist ja auch eine sehr subjektive Angelegenheit. Sicherlich hängt es auch davon ab, wie leicht der Schlaf ist. Schnarchen ist daher oft eine Belastung für die Nachtruhe des Partners und für die körperliche Verfassung der Betroffenen. Manchmal ist der nächtliche Lärm auch ein Anzeichen für deutliche körperliche Probleme, die sonst gar nicht so offensichtlich sind.

Schnarchen und Atemaussetzer in der Nacht

Bekannt und gefürchtet ist sicherlich Schlafapnoe – eine Krankheit die sich durch Schnarchen oft erst richtig bemerkbar macht. Dabei handelt es sich um richtige Atemaussetzer in der Nacht. Diese können im schlimmsten Fall zum Ersticken führen, beeinträchtigen die Schlafqualität in extremem Maße und sind wirklich gefährlich für die Gesundheit. Betroffene müssen dabei in der Nacht zwischendurch aufwachen, um genug Sauerstoff zu bekommen. Sehr starkes Schnarchen begleitet das nächtliche Ringen nach Luft in den meisten Fällen. Wer befürchtet unter Schlafapnoe zu leiden oder sehr stark schnarcht, sollte daher immer einen Arzt oder ein Schlaflabor aufsuchen. Dort können die Ursachen untersucht werden.

Was sind denn jetzt mögliche Ursachen für Schlafapnoe? Zu den bekanntesten Ursachen gehören definitiv Übergewicht und Bewegungsmangel. Desto stärker das Übergewicht ist, desto stärker ist auch das Risiko der nächtlichen Atemaussetzer – neben vielen anderen gesundheitlichen Gefahren. Grund dafür sind die vermehrten Fettzellen. Diese drücken richtig auf die Luftröhre und machen das Atemholen schwieriger. Das ist schon bei der normalen Bewegung am Tag erkennbar. Bei starkem Übergewicht fallen selbst langsames Gehen oder das Tragen von einigen Einkaufstüten schwer. In der Nacht ist es das gleiche, deshalb tritt starkes Schnarchen genau wie Schlafapnoe besonders oft bei übergewichtigen Menschen auf. Dabei handelt es sich nicht um die einzigen Gründe für das Geräuschkonzert beim Schlafen und für die möglichen Aussetzer beim Atmen. Doch es sind sehr weit verbreitete Ursachen, gegen die relativ leicht etwas unternommen werden kann. Dann wird im Normalfall auch schnell eine Besserung des Schnarchens erkennbar.

Rechtzeitig kompetente Hilfe einholen

Leichtes Schnarchen benötigt normalerweise keine Behandlung. Hilfreich sind eine Veränderung der Schlaflage sowie das Putzen der Nase vor dem Schlafengehen. Starkes Schnarchen hingegen sollte unbedingt beachtet werden. Manchmal handelt es sich um Probleme mit der Nase, den Nasennebenhöhlen oder den Rachenmandeln, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Diese Grundprobleme können durch das Alter verstärkt werden, die Folge ist immer stärker werdendes Schnarchen. Da Schnarchen nicht immer so harmlos oder einfach zu behandeln ist, lohnt sich die genaue Beobachtung oder der Besuch in einem Schlaflabor. So kann in vielen Fällen herausgefunden werden, warum genau geschnarcht wird – und es werden Lösungen gesucht.